b-to-v Newsletter Januar 2010January 31, 2010
Posted by sven_eppert in inside b-to-v , add a comment
In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie folgende Themen:
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Der b-to-v Investorenkreis beteiligt sich an israelischer CellEra Technologies: Platinfreie Brennstoffzellen für den Massenmarkt.January 29, 2010
Posted by tetyana_astashkina in industries , add a comment
In einer zweiten Finanzierungsrunde hat sich der Investorenkreis der BrainsToVentures AG (b-to-v) gemeinsam mit Israel Cleantech Ventures mit zwei Millionen US-Dollar an CellEra Technologies beteiligt. Das israelische Technologieunternehmen hat den ersten massenmarkttauglichen Prototyp einer platinfreien Brennstoffzelle entwickelt. Das Edelmetall Platin bildet den mit Abstand größten Kostenfaktor bei der Produktion von Brennstoffzellen. CellEra plant, mit der neuen Technologie die Kosten für die Entwicklung und Fabrikation um über 70 Prozent gegenüber herkömmlichen Brennstoffzellen zu reduzieren. „Obwohl Unternehmen seit Jahren an der Entwicklung von Brennstoffzellen arbeiten, konnte sich bislang noch keine Technologie in einem Massenmarkt durchsetzen“, erklärt Dr. Christian Schütz, Partner bei b-to-v. „Die Markteintrittsbarrieren, die im Wesentlichen auf den hohen Materialkosten beruhen, können durch platinfreie Brennstoffzellen künftig überwunden werden.“
Mit Brennstoffzellen lassen sich Luft und Wasserstoff auf direktem Wege in elektrischen Strom umwandeln. In einigen Industriebereichen werden die Energiewandler bereits als Alternative zu fossilen Brennstoffen eingesetzt. So werden Brennstoffzellen beispielsweise zum Antrieb von Elektroautos oder auch für die unterbrechungsfreie Stromversorgung in der IT- und Telekommunikationsbranche genutzt. Bei ihrer Produktion wird Platin als Katalysator in den Elektroden genutzt, um die Gasmoleküle aufzubrechen. Seit Jahren versuchen Forscher das Edelmetall so weit es geht aus dem Herstellungsverfahren zu verdrängen. Mit dem Prototyp von CellEra wurden die Bemühungen nun erstmals erfolgreich in einem massenmarkttauglichen Verfahren umgesetzt. „Anstelle von Platin nutzt CellEra andere Rohstoffe wie Eisen, Kobalt oder Silber als Katalysator“, erläutert Prof. Dr. Walter Czarnetzki von der Hochschule Esslingen. Professor Czarnetzki übernahm im Auftrag der b-to-v AG die technische Due-Diligence-Prüfung vor der Beteiligung.
„CellEra hat nicht nur eine zukunftsweisende Technologie entwickelt, sondern auch das richtige Management, um diese zum Erfolg zu führen“, sagt Czarnetzki. So wurde das Unternehmen im Jahr 2007 von führenden Experten aus dem Bereich der Brennstoffzellenforschung gegründet. Das Management um CEO Ziv Gottesfeld und den promovierten Chemiker Dr. Shimshon Gottesfeld (CTO) besitzt langjährige Forschungserfahrung und hält mehrere internationale Patente. Seit 2008 gehört außerdem Roger Saillant, der ehemalige Ford-Manager und Ex-Vorstandschef des börsennotierten Brennstoffzellenpioniers Plug Power, zum Board of Directors.
Gute Marktsituation
Für CellEra ist insbesondere der stationäre Einsatzbereich von Brennstoffzellen interessant. So sollen die Energiewandler künftig vor allem in der Telekommunikations- und Informationstechnologie eingesetzt werden. In vielen Marktsegmenten könnten herkömmliche Blei-Säure-Batterien durch die Brennstoffzellentechnologie ersetzt werden. Allein im stationären Bereich beläuft sich das momentane Marktvolumen von Blei-Säure-Batterien auf über drei Milliarden US-Dollar. Zudem plant CellEra künftig auch im vielversprechenden Diesel-Generatorenmarkt aktiv zu werden. In den USA werden aktuell über 1,7 Millionen Diesel-Generatoren für stationäre Anwendungen im Jahr verkauft. Für den Vertrieb der Technologie setzt CellEra ausschließlich auf Partnerschaften mit Originalgeräteherstellern (OEMs) und Systemintegratoren, die Brennstoffzellen in ihren Herstellungsprozess integrieren wollen.
„Wir haben es bei der Brennstoffzellentechnologie mit einem aufkommenden Multi-Milliardenmarkt zu tun“, sagt Ernst Becker, der die Beteiligung an CellEra als Lead Investor begleitet. Becker ist Mitglied in der b-to-v Core Group Cleantech und Geschäftsführer der Sustin GmbH. Zusammen mit anderen Investoren hat er sich auf Wachstumsunternehmen aus der Energiebranche spezialisiert. Im Cleantech-Portfolio des b-to-v Investorenkreises befinden sich neben CellEra beispielsweise der Wärmepumpenspezialist ERW oder Nanda Technologies. Jüngst beteiligten sich die Investoren außerdem an SunCoal Industries, einem Unternehmen, das reinen Kohlenstaub aus Biomasse wie etwa Grünschnitt gewinnt. „Cleantech ist einer der wachstumsstärksten Wirtschaftszweige unserer Zeit“, sagt Becker. „Viele Innovationen, wie etwa die platinfreie Brennstoffzelle, stehen kurz vor der Marktreife. Durch unsere Investition geben wir Unternehmen wie CellEra die Chance, ihre Technologie weiter zu entwickeln und in einem breiten Markt zu etablieren.“
CellEra, Inc.:
CellEra Technologies Inc. mit Sitz in Caesarea, Israel, ist Entwickler von platinfreien Brennstoffzellen (PFM-FC). Das Unternehmen hat im Jahr 2009 den weltweit ersten massenmarkttauglichen Prototyp einer platinfreien Brennstoffzelle entwickelt und plant somit die Kosten für die Massenproduktion von Brennstoffzellen dramatisch zu reduzieren. Im Management des im Jahr 2007 gegründeten Unternehmens arbeiten führende Experten aus der Brennstoffzellenforschung.
KennstDuEinen.de geht mit neuen Investoren ins Neue JahrJanuary 18, 2010
Posted by sven_eppert in internet , add a comment
Das Empfehlungsportal KennstDuEinen.de meldet den Abschluss einer zweiten Finanzierungsrunde, in der neue institutionelle und private Kapitalgeber eingestiegen sind. Neben den Altgesellschaftern bestehend aus Mitgliedern des Investorenkreises der BrainsToVentures AG, darunter Dr. Stefan Morschheuser, Peter Schüpbach und Konstantin Urban, sowie Ralf Struthoff, ist nun auch die VM Digital Beteiligungs GmbH als Investor an Bord. Zudem haben sich die Privatinvestoren Helmar Hipp und Michael Munz an der zweiten Finanzierungsrunde beteiligt. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch von bestehenden und neuen Investoren für KennstDuEinen“, sagt Carsten Schmidt, der im Jahr 2008 zusammen mit John Goddard das Unternehmen gründete. „Jetzt haben wir das perfekte Team für eine weitere erfolgreiche Expansion.“
Auf Grundlage von Empfehlungen zufriedener Kunden hilft die KennstDuEinen GmbH, lokalen Dienstleistern im Internet neue Kunden zu gewinnen. Nach dem Vorbild amerikanischer Unternehmen wie Reach Local oder Yodle unterstützt KennstDuEinen.de die Unternehmen dabei, neue Kunden-Empfehlungen einzuholen und diese im Internet zu verbreiten. Zielgruppe für das Geschäftsmodell sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen wie Finanzberater, Arztpraxen, Handwerksbetriebe oder auch Dienstleister rund um Beauty & Wellness. Generell richtet sich KennstDuEinen.de an alle Betriebe, die das Internet für die Akquise neuer Kunden einsetzen möchten.
Im letzten Jahr konnte KennstDuEinen den Umsatz verzehnfachen. Im vierten Quartal 2009 hat das Unternehmen sogar bezogen auf das Gesamtjahr einen siebenstelligen Umsatz erreicht. „Die Verknüpfung von Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und den Empfehlungen zufriedener Kunden zu mittelstandsgerechten Preisen hat sich als sehr interessant für Dienstleister aller Art erwiesen. Unsere Kunden kommen aus gut 65 Branchen“, sagt John Goddard. „Viele bekannte Unternehmen vertrauen auf den Ansatz von KennstDuEinen, um ihren lokalen Standorten und Partnern bei der Neukundengewinnung zu helfen“, ergänzt Carsten Schmidt.
Von den überdurchschnittlichen Wachstumschancen sind die neuen und alten Investoren gleichermaßen überzeugt. „Der lokale Werbemarkt boomt. Der Ansatz, mit Empfehlungen zu arbeiten, führt zu loyalen Kunden. Mit ihrer Marketing- und Vertriebsexpertise ist KennstDuEinen optimal positioniert, um diesen Markt zu revolutionieren“, sagt beispielsweise Michael Munz.
KennstDuEinen (www.KennstDuEinen.de) KennstDuEinen hilft lokalen Dienstleistern, über Suchmaschinen mit den Empfehlungen ihrer zufriedenen Kunden gefunden zu werden, um dadurch wiederum neue Kunden zu gewinnen. Die Empfehlungen dienen Verbrauchern auf der Suche nach einem Dienstleister als Hilfe. Je besser ein Dienstleister bewertet wird, desto mehr neue Kunden werden sich für ihn entscheiden.